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"Abenteuerliche" Abstimmung über das Freizeitbad in Eckenhagen
Erneut demonstrierte die Verbindung zwischen FDP, die Linke, SPD und FWO, dass die politische Willensbildung in den Eigenen Reihen nicht einfach ist.
Abstimmung über das Freizeitbad in Eckenhagen war nicht abenteuerlich.
Erneut demonstrierte die Verbindung zwischen FDP, die Linke, SPD und FWO, dass die politische Willensbildung in den Eigenen Reihen nicht reibungslos funktioniert. Nur so kann man gibt das Abstimmungsergebnis interpretieren. Nach dem Ergebnis einer geheimen Abstimmung hatte die Auffassung der CDU und den Unabhängigen auch Zustimmung aus den Reihen von FDP, die Linke, SPD und FWO erfahren. Nur so ist es zu erklären, dass der Antrag zum "Umbau des Monte Mare in Eckenhagen" mit mehr Stimmen abgelehnt wurde als CDU und Unabhängige zusammen haben. Am Rande zeigt dies, dass zumindest in Reichshof eine Zusammenarbeit zwischen der FDP, den Linken, den Grünen und der SPD zwar möglich ist, aber nicht funktioniert.
Bei der Abstimmung geht es jedoch um etwas völlig anderes. Unstrittig ist, dass ein Bad Geld kostet. Es dürfte wohl kein Bad geben, dass "schwarze Zahlen" schreibt. Unbestritten ist auch, dass Monte Mare ein großer Badplaner und Betreiber ist und der Zuschussbedarf von "Monte Mare Eckenhagen" im landesweiten Vergleich einer der geringsten ist. Dies alles ändert jedoch nichts daran, dass ein Bad in Eckenhagen auch weiterhin Geld kosten wird. Die Frage die sich stellt ist, ob der Betreiber und Planer X oder Y heißt. Die Frage ob man überhaupt investieren möchte wurde nicht in Frage gestellt und nicht verneint. Ob sich die Ablehnung gegen Monte Mare allgemein oder um die vor Ort handelnden Personen dreht wurde nicht speziell zum Ausdruck gebracht.
Der Rat ist der Ort zur Klärung von Sachfragen. Hier sollen die Ratsmitgleider und Fraktionen im Interesse der Bürger und der Gemeinde abstimmen.
Bei Monte Mare kennt man den Partner und die Gemeinde und Monte Mare haben in den vergangenen Jahren gut zusammengearbeitet hat. Es ist verständlich, dass man sich dieses Ergebnis nicht kaputt reden läßt. Ob es einer Sache dienlich ist, wenn die Diskussion nicht sachlich und professionell geführt wird, mag jeder für sich selber entscheiden.
Am Ergebnis eines auch in Zukunft bestehenden Zuschussbedarfs ändert dies allerdings auch nichts.





