Sprechstunde des Europaabgeordneten Herbert Reul
Gummersbach, Freitag 24. FebruarBürgeranliegen rund um Europa können mit dem örtlichen...
Haushaltsrede des Fraktionsvorsitzenden Axel Osterberg in 2012
...die erste Hälfte der Legislaturperiode ist gelaufen und wir haben viele große Projekte...
Energiewende in Reichshof
Wir favorisieren ein Pacht und Beteiligunsmodell interkommunal zusammen mit unserer Nachbarkommune...
Aktuelles
Energiewende in Reichshof
Wir favorisieren ein Pacht und Beteiligunsmodell interkommunal zusammen mit unserer Nachbarkommune Morsbach. Wir streben den gemeinsamen Erwerb der Stromnetze an.
Der Ausstieg aus der Atomernergie ist vom Bund beschlossen worden und wir wollen uns der großen Herausforderung in der Energiewende stellen. Wir wollen dies aber nicht übereilt, sondern in Ruhe und mit Verstand angehen. Wir benötigen zunächst Daten und Fakten, die wir gutachterlich zusammen mit den Kommunen Wiehl und Bergneustadt in Auftrag gegeben haben. Sobald die Ergebnisse vorliegen, wird das Thema in den Fachausschüssen und im Gemeinderat weiter behandelt werden.
Ein Thema ist die beabsichtigte Übernahme des Stromnetzes nach Auslaufen des Konzessionsvertrages mit dem RWE. Im Gegensatz zur bunten Liste sagen wir grundsätzlich nein zu einem eigenen Gemeindewerk, weil für uns die damit verbundenen Risiken zu groß sind. Früher hatte der Netzbetreiber auch Verbraucher, welche an das Netz angeschlossen waren, als Kunden. Dies ist heute nicht mehr so. Kunden können sich den Strom- und Gaslieferanten aussuchen. Ob hierbei aus patriotischen Gründen ein Gemeindewerk bevorzugt würde, bezweifeln wir. Oftmals wird einfach der günstigste Anbieter bevorzugt werden. Ein eigenes Gemeindewerk würde sich -nach den Daten von Fachleuten- nur mit einem Partner rechnen, da die Gemeinde Reichshof nicht über genügend Einwohner verfügt.
Wir favorisieren ein Pacht und Beteiligunsmodell interkommunal zusammen mit unserer Nachbarkommune Morsbach. Wir streben den gemeinsamen Erwerb der Stromnetze an. Der Netzbetrieb soll sodann im Wege eines Pachtmodells durch einen strategischen Partner erfolgen.
Mit der Umsetzung unseres Vorhabens haben wir zusammen mit der Gemeinde Morsbach das Büro Wolter und Hoppenberg beauftragt. Zu Beginn des nächsten Jahres werden wir zunächst im Hauptausschuss über die Arbeitsergebnisse durch den beauftragten Gutachter informiert und werden anschließend im Gemeinderat das weitere Vorgehen beschließen.





