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Bürgermeister Rüdiger Gennies erhielt einstimmiges Votum für seine dritte Kandidatur

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Thomas Funke tritt in die Fußstapfen von Axel Osterberg

Am vergangenen Donnerstag fand in der Glück-Auf-Halle in Reichshof-Wildberg die Aufstellungsversammlung der CDU Reichshof für die Kommunalwahl am 13. September diesen Jahres statt. Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften konnte Gemeindeverbandsvorsitzender René Semmler zahlreiche Mitglieder begrüßen.
Auf der Tagesordnung stand die Wahl des Bürgermeisterkandidaten, der Wahlkreiskandidatinnen und -kandidaten, der persönlichen Vertreter sowie die Aufstellung der Reserveliste.

Bürgermeister Rüdiger Gennies wurde mit einem einstimmigen Votum von der Versammlung für eine dritte Amtszeit nominiert.
Der bisherige Fraktionsvorsitzende Axel Osterberg kandidiert nicht mehr für den Gemeinderat und wird künftig von Thomas Funke, der die Reserveliste anführt und ebenfalls mit einem einstimmigem Votum nominiert wurde, abgelöst.
Funke ist seit vielen Jahren stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Schul-, Jugend-, Sozial- und Sportausschusses.

Die CDU Reichshof schickt bei der Kommunalwahl ein schlagkräftiges Team ins Rennen. Neben drei Mitgliedern aus der Jungen Union (18, 29 und 30 Jahre alt) steht ein Großteil des Teams für Erfahrung, Weitsicht und überlegtes Handeln, so dass ein gesunder Mix aus allen Altersstrukturen eine gute Basis für die zukünftigen Herausforderungen nach der Ära Corona bildet.

Die Nominierung der beiden Kreistagskandidaten, Axel Osterberg (Altgemeinde Denklingen) und Otto-Christian Engelbertz (Altgemeinde Eckenhagen), erfolgte bereits im vergangenen Jahr.

Die nachfolgenden Kandidatinnen und Kandidaten (in Klammern die persönlichen Vertreter) wurden von der Versammlung alle mit einem einstimmigen Votum nominiert:

Hunsheim I
Hunsheim II
Alpe/Allenbach
Mittelagger
Eckenhagen I
Eckenhagen II
Windfus/Hespert
Drespe
Sinspert
Heidberg
Brüchermühle I
Brüchermühle II
Odenspiel
Wildbergerhütte I
Wildbergerhütte II
Denklingen I
Denklingen II

 

Hans Willi Braun (Stephan Draube)
Dagmar Becker (Benjamin Häcke)
Matthias Klein (Maik Jäger)
Dirk Lünschermann (Thomas Marsch)
Otto-Christian Engelbertz (Erika Doepp)
Thomas Funke (Guido Köllenbach)
Josef Fischer (Martin Hensel)
Frank Dick (Friedemann Müller)
Karl-Wilhelm Dohrmann (Erhard Ahl)
Monika Gries (Jörg Altjohann)
Florian Engel (Jacqueline Eiteneuer)
Ina Kuhlmann (Frank Kuhlmann)
Lars Dissmann (Thomas Klapp)
Markus Schreiner (Hans-Günter Weidenbrücher)
René Semmler (Bianca Schröers-Semmler)
Viktoria Welter (Jan Gutowski)
Gottfried Claus (Andreas Gewehr)

Die Reserveliste der CDU Reichshof:

  1. Thomas Funke
  2. Gottfried Claus
  3. René Semmler
  4. Dagmar Becker
  5. Ina Kuhlmann
  6. Monika Gries
  7. Hans-Willi Braun
  8. Karl-Wilhelm Dohrmann
  9. Lars Dissmann
  10. Frank Dick
  11. Otto-Christina Engelbertz
  12. Viktoria Welter
  13. Dirk Lünschermann
  14. Josef Fischer
  15. Florian Engel
  16. Markus Schreiner
  17. Matthias Klein
  18. Guido Köllenbach
  19. Andreas Gewehr
  20. Bianca Schrörs-Semmler
  21. Benjamin Häcke
  22. Frank Kuhlmann
  23. Jörg Altjohann
  24. Stephan Draube
  25. Erhard Ahl
  26. Thomas Klapp
  27. Friedemann Müller
  28. Erika Doepp
  29. Jan Gutowski
  30. Thomas Marsch
  31. Martin Hensel
  32. Jacqueline Eiteneuer
  33. Hans-Günter Weidenbrücher
  34. Maik Jäger

Vor der Wahl bedankte sich Gennies bei der CDU Fraktion für die gute Zusammenarbeit. "Das positive Klima in Reichshof ist für mich Voraussetzung, dass in Reichshof so viel erreicht worden ist und dass mir die Amtsführung sehr viel Freude bereitet", so Gennies.
Er resümierte, dass in der letzten Legislaturperiode 100 Mio. Euro in der Gemeinde investiert wurden. Dabei mussten lediglich 22 Mio Euro über Kreditfinanzierung eingebracht werden, die übrigen Gelder konnten aus Fördermitteln akquiriert werden.

In den vergangenen Jahren konnten nicht nur die Schulstandorte in Hunsheim und Eckenhagen saniert und modernisiert werden, sondern ebenfalls die Aula in ein modernes Kulturforum umgebaut, der Umbau des Eckenhääner Huuses und des Kurparks sowie der für Kinder und Jugendliche attraktive Pumptrack realisiert werden.
In Wildbergerhütte sollen das Sängerheim und die Turnhalle zu einem Bürgerzentrum ausgebaut und in Oberagger das Dorfhaus modernisiert werden.

Zudem sollen die Gewerbeflächen maßvoll weiterentwickelt werden. "Von den ausgewiesenen Gewerbegebieten sind noch 5ha übrig" erläuterte Gennies, "so dass weitere Gewerbeflächen bereits in der Planung sind".
"Umwelt- und Klimaschutz, regenerative Energien und eine vorausschauende Planung haben auch in Reichshof einen hohen Stellenwert", betonte Gennies.

In der nächsten Phase des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts folgt die Sanierung der Grundschule in Denklingen. Abschließend wird die Grundschule in Wildbergerhütte modernen Standards angepasst. Erfreulicherweise wird die Sanierung und Erweiterung des Hallenbades in Wildbergerhütte mit einer Summe von 2,5 Mio. Euro gefördert, so dass diese Maßnahme bereits kurzfristig in Angriff genommen werden kann.

Die Kindergärten wurden ebenfalls erweitert. Gennies ist es dabei wichtig, dass das "Angebot ständig den entsprechenden Anforderungen angepasst wird".
Auch der Breitbandausbau schreitet voran. Leider musste der Abschluss der Maßnahme Corona bedingt auf das Jahresende verschoben werden.

Einen hohen Stellenwert haben für Rüdiger Gennies die rund 200 Vereine in der Gemeinde, "deren Arbeit ein starkes Fundament für das Miteinander in Reichshof bildet".
Dies gilt auch für die Feuerwehr. Hier konnten mit den Neubauten der Feuerwehrgerätehäuser in Eckenhagen, Denklingen, Hunsheim und der Ertüchtigungen weiterer Standorte gute Voraussetzungen für die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr geschaffen werden. "Unsere Feuerwehr braucht gute Bedingungen und optimales Material, damit unsere Kameradinnen und Kameraden bei den Einsätzen bestmöglich geschützt werden", so Gennies.

Für die kommende Ratsperiode sieht Gennies vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ebenfalls eine wichtige Aufgabe darin, Wohnraum für junge Familien zu schaffen und sie bei der Ansiedlung in Reichshof zu unterstützen bzw. sie in unserer schönen Gemeinde zu halten.
Dies soll u. a. durch eine moderate und maßvolle Weiterentwicklung von Neubaugebieten erfolgen. "Eine erste Maßnahme ist in Wildbergerhütte am Mühlenberg bereits eingeleitet. In einem nächsten Schritt soll auch für Denklingen eine Perspektive geschaffen werden", informierte Gennies die Versammlung. Er betonte aber, dass ihm ebenfalls die Förderung von Bestandsimmobilien wichtig ist.

 

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